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Zwei besondere Einschulungen


Gleich doppelt Grund zur Freude und auch zu etwas Stolz hatte Vita Amare im August diesen Jahres: die Einschulung unserer beiden Schützlinge Natalie und Finn-Luka.
Auch Kinder mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen sind gesetzlich verpflichtet, die Schule zu besuchen. Sie haben aber nicht nur die Pflicht, sondern auch ein Recht
auf schulische Bildung, Erziehung und individuelle Förderung.

Im August feierte Natalie ihren 7. Geburtstag, und nun wurde es auch echt Zeit für die Einschulung. Seit 2012 wird Natalie von uns, dem Intensivpflegedienst Vita Amare versorgt. Sie ist ein aufgewecktes, fröhliches Kind mit Kampfgeist. Erfolgreich hat sie die Entwöhnung von der Beatmung gemeistert und kann sich in ihrem Rollstuhl selbstständig fortbewegen. Bereits der Besuch im Kindergarten war eine große Bereicherung für ihr Leben und ihre weitere Entwicklung. Dabei wurde sie stets von einer fürsorglichen Pflegerin von Vita Amare begleitet und betreut. So bleibt es natürlich auch während ihrer Schulaufenthalte. Natalie profitiert von der täglichen Routine und Beschäftigung in der Schule. Das Pflegepersonal konnte schon jetzt eine Steigerung ihrer Konzentration beobachten. Nach einem erlebnisreichen Tag, mit ganz viel Spaß, kehrt Natalie dann zufrieden und erschöpft in die liebevollen Hände ihrer Pflegepersonen in die Wohngemeinschaft zurück.

Finn-Luka feiert erst im November seinen 7. Geburtstag, doch auch für ihn war es dieses Jahr Zeit für die Einschulung. Finn lebt zusammen mit seiner Familie in einem schönen Zuhause. Er liebt es, draußen an der frischen Luft zu sein und Menschen um sich zu haben. Sein bisher größter Erfolg war die Entwöhnung von der Beatmung.
Ziel von Vita Amare ist es, auch schwerstkranken Kindern das Aufwachsen in der gewohnten häuslichen Umgebung und ein weitestgehend normales Leben zu ermöglichen. Vom Aufstehen bis zum „ins Bettchen bringen“ sind wir für die uns anvertrauten Kinder da. Selbstverständlich gehört da für uns auch die Schulbegleitung dazu.
Besonders für Kinder sind die psychosozialen Reize von sehr hohem Wert. Finn hat nun die Möglichkeit mit anderen Kindern den Tag zu verbringen. Auch in der Schule bekommt er weiterhin seine Therapien von den ihm bekannten Therapeuten. Zusätzlich profitieren kann Finn jetzt noch von der Schwimmtherapie, welche von der Schule angeboten wird, sowie vom Snozzelraum, einem gemütlichen, angenehm warmen Raum, in dem er Klänge, Melodien und Lichteffekte erleben kann.

Pädagogisches Ziel von Schulen für körperlich und geistig behinderte Kinder ist die Lebensvorbereitung, Lebensorientierung und Gesellschaftsintegration. Sie bieten gleichzeitig Raum für Entspannung, Bewegung und Kreativität. Wir wünschen unseren beiden Schulanfängern nur das Beste für ihren neuen Lebensabschnitt.

 

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